Unser Dorf

Wippershain – ein Dorf mit Aussicht!

Die 630 Einwohner von Wippershain fühlen sich auf einer Höhe von 414 m über NN mitten in Osthessen sehr wohl. Gerade vom Sportplatz hat man einen wunderschönen Blick auf das gesamte Dorf und kann auch von dort die Wasserkuppe sehen.

Wippershain hat einiges zu bieten, zuerst die Pfarrkirche, die nach dem 30-jährigen Krieg 1680 wieder aufgebaut und anschließend 1783 restauriert wurde.

Direkt neben der Kirche befindet sich unser evangelischer Kindergarten, wo ca.15 Kinder im Alter von 2-6 Jahren betreut werden.

Das Besondere sind jedoch immer noch unsere Straßennamen, die aus Nummern bestehen. Vor der Gebietsreform war Wippershain politisch eigenständig und besaß auch „normale“ Straßennamen. Dies änderte sich mit der Eingemeindung in die Großgemeinde Schenklengsfeld. Weil es nun keine Straßennamen doppelt geben durfte und man Wippershain im Adressfeld erhalten wollte. Dies ging jedoch nur mit Hilfe den kürzeren Straßenbezeichnungen, so wurde zum Beispiel aus  „Wippershain Hersfelder Str.5“ die „Wippershain 12. Str. 5 „.

Kommen wir nun zum geschichtlichen Teil unseren schönen Dörfchens. Wippershain wurde im Jahre 1317 als „Wyprechteshain“ erstmals erwähnt, was sich erst ab dem 16. Jahrhundert zu dem heutigen Namen entwickelte. Der Ort gehörte zu dem hersfeldischen Gericht Schildschlag, das im 13. Jahrhundert gebildet wurde. Das Gericht wurde lange Zeit von den „Herren von Buchenau“ als benachbartes Amt verwaltet. Im 14., 15. und 16. Jahrhundert wechselte das Gericht und damit auch Wippershain oft seine Zugehörigkeit, welche zum Beispiel die Propstei Johannesberg war. Erst zwischen 1720 und 1722 wurde Wippershain vom Landgrafen Hessen-Kassel gekauft und das Gericht Schildschlag wurde aufgelöst. Wippershain wurde dem hessischen Amt Hauneck mit dem Sitz in Holzheim zugewiesen. Mit der kurhessischen Kreisordnung 1821 wurden die alten Gerichte und Ämter aufgelöst und Wippershain war nun eine Gemeinde im Landkreis Hersfeld. Am 1. August 1972 verlor Wippershain seine politische Eigenständigkeit und wurde in die Großgemeinde Schenklengsfeld eingegliedert. 

Die letzten Jahre konnten durch das Engagement und Eigeninitiative der Dorfbewohner die Friedhofsanlage, das Dorfgemeinschaftshaus und auch der Feuerlöschteich erneuert werden.

Kürzlich war Wippershain sogar im HR-Fernsehen zu sehen, mehr dazu erfahrt ihr per Klick auf den nachfolgenden Link:  „Dolles Dorf“ Wippershain.

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 Wer noch mehr über Wippershainer Geschichte(n) erfahren möchte, der kann für nur 10 Euro ein Büchlein erwerben. Auf 180 Seiten zusammengetragen wurden viele Bilder, Geschichten und Wissenswertes über Wippershain und seine Bewohner. Erhältlich bei Stefan Kempf in der 11. Str.11 oder im Bistro „Der Laden“.